OceanCare – eine Schweizer Organisation mit weltweitem Einfluss

Seit 1989 engagiert sich OceanCare für das Leben im Meer. Mit Forschungs- und Schutzprojekten, Kampagnen, Umweltbildung sowie dem Einsatz in internationalen Gremien unternimmt die Organisation weltweit konkrete Schritte zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Ozeanen. Seit 2011 ist OceanCare UN-Sonderberaterin für Fragen im Meeresschutz. OceanCare motiviert auch jeden Einzelnen, verantwortungsvoll zu handeln. 

Für die Ozeane und deren Bewohner

Der Indische Ozean ist Heimat unzähliger Meerestiere und mit seinen zahlreichen Inseln und Bilderbuchstränden eine beliebte Feriendestination. Die Unterwasserwelt zeigt sich in den vielfältigsten Formen und Farben. Wie in anderen Ozeanen, gefährden jedoch Überfischung, Verschmutzung und nicht nachhaltige touristische Angebote die Meerestiere vor Ort.

Globale Erwärmung – eine ernstzunehmende Bedrohung

Das oft klare und warme Wasser des Indischen Ozeans stellt ideale Voraussetzungen für das Wachstum von riffbildenden Korallen dar. Sie wiederum sind Lebensraum für viele Tierarten und erfreuen und faszinieren Taucher und Schnorchler. Doch Korallen sind bedroht. Die Vielfalt und ihre Fläche haben in den letzten Jahrzehnten aufgrund der globalen Erwärmung bedenklich abgenommen. Auch die so genannte Versauerung der Ozeane durch die Aufnahme von durch den Menschen freigesetzten Kohlendioxids aus der Atmosphäre setzt den Korallen zu. Sie können nicht mehr wachsen, da dieses ihren Skelettaufbau beeinträchtigt. 

Das Meer ertrinkt im Abfall

Jedes Jahr gelangen rund neun Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Ozeane. 20% davon stammt von Schiffen, der Rest gelangt vom Festland über Abwasserkanäle und Flüsse, durch Windverwehung oder Eintrag über die Strände ins Meer. Plastik ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Es ist überall: Plastiktüten für den täglichen Einkauf, in Zahnpasten oder Duschgels. Vor allem Mikroplastik, welches sich in vielen Toilettenartikel befindet, passiert die Kläranlagen ungehindert und gelangt über Flüsse ins Meer. Auf schreckliche Art verenden dadurch Meerestiere, die grössere Plastikteile mit Nahrung verwechseln.

Mehr Respekt von uns Menschen erwünscht

Buckelwale, Pottwale, Delphine, Blauwale, Walhaie, Weiss-spitzen-Hochseehaie, Meeresschildkröten und Mantas – alle wollen wir diese Tiere sehen. Ein unvergessliches Erlebnis, sie beim Tauchen oder Schnorcheln zu beobachten. Doch respektlose und unreguliert geführte Touren und Boote die den Tieren nachjagen gefährden die Tiere massiv. Die Tiere versuchen dem Lärm auszuweichen, finden keine Ruhe – eine riesige Belastung für die Meerestiere. Vor allem Delphine sind arg bedroht. Vielerorts verlassen sie ihre Ruhegebiete aufgrund des grossen Tourismusaufkommens.

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