Die Staff-Area: Hier wird gearbeitet. Gekocht. Geputzt. Und immer wieder auch gelacht.

Die Staff-Area: Hier wird gearbeitet. Gekocht. Geputzt. Und immer wieder auch gelacht.

Doch es gibt auch Zeiten für Pausen, Wäsche waschen. Blumenbeetli anlegen. Hier die Eingänge zu den Mitarbeiter-Zimmern.

Doch es gibt auch Zeiten für Pausen, Wäsche waschen. Blumenbeetli anlegen. Hier die Eingänge zu den Mitarbeiter-Zimmern.

Zuhause auf der lokalen Nachbarsinsel: Hier wohnen Rezeption-Mitarbeiter Nizam und seine Familie. Nizam engagiert sich im Mitarbeiterrat von Reethi Beach. Zehn Vertreter aller Abteilungen sowie die Personalleitung tagen alle zwei Wochen und diskutieren Probleme und erarbeiten Verbesserungsvorschläge mit der Geschäftsleitung. Thema sind nicht etwa Löhne und Arbeitszeiten. «Die sind fair und die Überzeiten kriegen wir ausbezahlt», sagt Nizam. Das wirkliche Problem ist, dass die indischen Köche das maledivische Fladenbrot nicht richtig dünn hinkriegen. «Doch da haben wir jetzt eine Lösung gefunden», so Nizam. «Unser Brot macht nun ein maledivischer Koch.» Köche hat es auf der Insel zum Glück genug.

Zuhause auf der lokalen Nachbarsinsel: Hier wohnen Rezeption-Mitarbeiter Nizam und seine Familie. Nizam engagiert sich im Mitarbeiterrat von Reethi Beach. Zehn Vertreter aller Abteilungen sowie die Personalleitung tagen alle zwei Wochen und diskutieren Probleme und erarbeiten Verbesserungsvorschläge mit der Geschäftsleitung. Thema sind nicht etwa Löhne und Arbeitszeiten. «Die sind fair und die Überzeiten kriegen wir ausbezahlt», sagt Nizam. Das wirkliche Problem ist, dass die indischen Köche das maledivische Fladenbrot nicht richtig dünn hinkriegen. «Doch da haben wir jetzt eine Lösung gefunden», so Nizam. «Unser Brot macht nun ein maledivischer Koch.» Köche hat es auf der Insel zum Glück genug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

«Es ist ein guter Job. In einem anderen Resort könnte ich nicht hier sitzen und mit einem Gast reden», sagt Nizam. Unser Interview halten wir ganz entspannt bei einem Caffè freddo in der Bar. Es gehört zum Konzept der Insel, dass Mitarbeitende und Gäste sich begegnen und austauschen. «Wir sind wie eine grosse Familie. Das sagen auch die Gäste.»

«Es ist ein guter Job. In einem anderen Resort könnte ich nicht hier sitzen und mit einem Gast reden», sagt Nizam. Unser Interview halten wir ganz entspannt bei einem Caffè freddo in der Bar. Es gehört zum Konzept der Insel, dass Mitarbeitende und Gäste sich begegnen und austauschen. «Wir sind wie eine grosse Familie. Das sagen auch die Gäste.»

Apropos Gäste: Da gibts welche, die ziehen schon mal weisse Handschuhe an, um eine benachbarte Robinson-Insel vom angeschwemmten Abfall zu reinigen. Einfach so? «Für uns ein klitzekleiner Beitrag, um die Schönheit dieser Inselwelt zu bewahren», sagen Kay und Uta. «Es gefällt uns wie offen und auch umweltbewusst diese Insel vorlebt, worüber andere nur reden.» Der Reethi Day findet regelmässig statt. «Eine super Sache, dass das Management sowas organisiert und sogar selber beim Sammeln mitmacht.»Apropos Gäste: Da gibts welche, die ziehen schon mal weisse Handschuhe an, um eine benachbarte Robinson-Insel vom angeschwemmten Abfall zu reinigen. Einfach so? «Für uns ein klitzekleiner Beitrag, um die Schönheit dieser Inselwelt zu bewahren», sagen Kay und Uta. «Es gefällt uns wie offen und auch umweltbewusst diese Insel vorlebt, worüber andere nur reden.» Der Reethi Day findet regelmässig statt. «Eine super Sache, dass das Management sowas organisiert und sogar selber beim Sammeln mitmacht.»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter Gremes (l.), General Manager von Reethi Beach findet das sowas von normal. Etwa so normal wie ein wöchentlicher Energiespartag oder das Planen einer Biogasanlage auf der Insel. Peter ist der stille Idealist und Macher. «Wir kennen den Mehrwert einer intakten Umwelt. Darum kommen die Leute hierher.» Der Tourismus ist für ihn eine Chance, die Umweltproblematik in den Griff zu kriegen. Sagts und bückt sich, um das nächste Plastikteil aufzuheben.

Peter Gremes (mit blauem Shirt), General Manager von Reethi Beach findet das sowas von normal. Etwa so normal wie ein wöchentlicher Energiespartag oder das Planen einer Biogasanlage auf der Insel. Peter ist der stille Idealist und Macher. «Wir kennen den Mehrwert einer intakten Umwelt. Darum kommen die Leute hierher.» Der Tourismus ist für ihn eine Chance, die Umweltproblematik in den Griff zu kriegen. Sagts und bückt sich, um das nächste Plastikteil aufzuheben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie alle haben fleissig gesammelt und geschwitzt: Die Gäste und Mitarbeitenden von Reethi Beach.

Sie alle haben fleissig gesammelt und geschwitzt: Die Gäste und Mitarbeitenden von Reethi Beach.

 

Kann man selber was dagegen tun? Ja! Zumindest den eigenen nicht kompostierbaren Abfall wie Batterien, PET und Plastik wieder mit nach Hause nehmen. Wer mit Edelweiss ((LINK https://www.facebook.com/edelweissair/?fref=ts) fliegt, kriegt dafür gar einen eigenen Abfallsack. Abzugeben beim Rückflug am Check-in. Entsorgt in der Schweiz. Finden wir top!

Angeschwemmt und liegengelassen: Der Abfallberg, den die Gäste- und Mitarbeiterschar in ein paar Stunden zusammenträgt, ist immens. Auf den Malediven gibt es so gut wie kein Recycling. Der gesamte Müll aller 300 bewohnter Inseln landet auf einer Abfallinsel oder irgendwo im Meer. Von Wind und Wetter zu Mikroplastik in Sandkorngrösse verkleinert, ist der Weg in unsere Nahrungskette nicht mehr weit.

Kann man selber was dagegen tun? Ja! Zumindest den eigenen nicht kompostierbaren Abfall wie Batterien, PET und Plastik wieder mit nach Hause nehmen. Wer mit Edelweiss fliegt, kriegt dafür gar einen eigenen Abfallsack. Abzugeben beim Rückflug am Check-in. Entsorgt in der Schweiz. Finden wir top!

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Blick hinter die Kulissen gibts auch für die Gäste: Wer mag, kann an einer «Technical Tour» mit eigenen Augen sehen, wo der Abfall sortiert wird, wie ein cleveres Energiemanagement und die Abwärmenutzung den Dieselverbrauch reduzieren, wo Bakterien das Abwasser reinigen und wie aus Mehrwasser Trinkwasser entsteht.

Den Blick hinter die Kulissen gibts auch für die Gäste: Wer mag, kann an einer «Technical Tour» mit eigenen Augen sehen, wo der Abfall sortiert wird, wie ein cleveres Energiemanagement und die Abwärmenutzung den Dieselverbrauch reduzieren, wo Bakterien das Abwasser reinigen und wie aus Mehrwasser Trinkwasser entsteht.

 

Keine verstochenen Arme und Beine: Moskitojäger Kamal Hossain macht den Mücken auf der Insel den Garaus. Komplett ohne hochgiftige Insektenmittel. Dafür mit Cleverness und Taschenlampe. Denn Kamal weiss, wo die Stechviecher ihre Eier legen. Drum leert er Wasser in Blumentöpfen, Kelchen oder Blättern kurzerhand weg und fort ist die Brutgelegenheit. Voilà, so einfach geht das.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immense Logistik: Ausser Kokosnuss, eine Handvoll Früchte und Fisch wird auf den Malediven so ziemlich alles importiert. Das braucht einiges an Planung und Erfahrung, damit von allem immer genug an Lager ist.

Immense Logistik: Ausser Kokosnuss, eine Handvoll Früchte und Fisch wird auf den Malediven so ziemlich alles importiert. Das braucht einiges an Planung und Erfahrung, damit von allem immer genug an Lager ist. Apropos Fisch: Organisationen wie OceanCare empfehlen einen massvollen Fischkonsum von höchstens einmal pro Monat, damit die Meere nicht bald komplett leergefischt sind…

Wer Fische lieber im Wasser als auf dem Teller hat, erlebt beim Schnorcheln und beim Tauchen viele atemberaubende Begegnungen.

Meeresfee im Einsatz: Anna-Sara Söderström ist Meeresbiologin und Tauchlehrerin. «Wir sind auch Unterwasserbotschafter. Darum ist es mir wichtig, die Tauchschüler für Meeresthemen zu sensibilisieren, nichts anzufassen, keine Korallen versehentlich mit der Flosse abzuschlagen und keine Souvenirs vom Meer mitzunehmen oder zu kaufen.» Bei unserem Treffen machte sie sich ernsthaft Sorgen um die ausbleichenden Korallen. Denn die Wassertemperaturen waren tagelang über 27 Grad. «Ein Alarmzeichen», so Anna-Sara. Seit Juni sind die Temperaturen zum Glück wieder normal und die Korallen leuchten wieder in allen Farben.

Korallen in allen Farben: Daran ist das Tauchteam von Reethi Beach ((LINK https://www.facebook.com/SeaExplorer/?fref=ts )) nicht ganz unschuldig. In stundenlanger Handarbeit haben sie gemeinsam einen neuen Korallengarten am Hausriff angelegt. Freut die Fische und die Gäste.

Korallen in allen Farben: Daran ist das Tauchteam von Reethi Beach nicht ganz unschuldig. In stundenlanger Handarbeit haben sie gemeinsam einen neuen Korallengarten am Hausriff angelegt. Freut die Fische und die Gäste.

Nochmal etwas Postkartenidylle: Es hat noch Platz an der Sonne. Vielleicht für dich? ((LINK www.manta.ch/reethibeach))

Nochmal etwas Postkartenidylle: Es hat noch Platz an der Sonne. Vielleicht für dich?

Das ganze Inselportrait gibts im neuen manta-Magazin. Bestellen und eintauchen.

Reportage: scharfsinn.ch